Geschichte
1907

Zeit des Aufbruchs

Im Jahre 1907, am 6. September, eröffnet der Bauernsohn Claus Dölling eine kleine, eigene Schlachterei in Elmshorn am Sandberg. Sein Startkapital: Eine geerbte Kuh, das Geld, einen Laden, einen Schlachtraum und eine große Portion von norddeutschem Stolz.

1909

Zeit des Aufbruchs

Die Handwerkskunst des Claus Dölling sprach sich über die Landesgrenzen hinweg schnell herum. Bereits 1909 wurden bis zu 80 Schweine pro Woche geschlachtet. Zudem betrieb Claus Dölling einen Versandhandel für hausgemachte Mettwurst, Speck und Schinken. Holsteiner Wurst und Fleischwaren aus Elmshorn erreichten Häuser in Berlin, Leipzig, Königsberg und Dresden.

1936

Zeit des Aufbruchs

Qualität und unternehmerische Freiheit entscheiden! 1936 baut Claus Dölling im Nachbardorf Heist eine eigene Schweinemästerei für bis zu 1.000 Tiere. Jetzt ist es ihm möglich, Dauerwürste und Schinken aus selbst produziertem Qualitätsfleisch zu verarbeiten.

1937

Dölling. Jetzt länger frisch

1937 gab es im Betrieb des Claus Dölling eine kleine Revolution. Man stellte einen Teil der mittlerweile stattlichen Wochenproduktion auf Konservenware um. Fortan war es möglich, Schinken- und Wurstkonserven auf Lager herzustellen und sie auch über weitere Distanzen zu versenden.

1939

Zeiten im Schatten

Soziale Verantwortung war schon immer ein fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie des Hauses, auch in Kriegszeiten. So hat man den Mitarbeitern auf dem Betriebsgelände sogar einen eigenen Luftschutzbunker errichten lassen. Die Döllings hatten Glück im Unglück, bleiben doch sie, ihre Familien und der Betrieb von Bomben und Kriegsterror weitestgehend verschont.

1952

Neue Zeiten brechen an

1952 übernehmen die Söhne Claus und Carl den Betrieb in zweiter Generation. Neue Köpfe bringen neue Ideen und so forcieren die beiden den Export der Holsteiner Wurstwaren nach England, Amerika, Venezuela, Singapur und Argentinien.

1962

Trotz Sturmflut wird der Kurs gehalten

Aber auch die zweite Generation hatte es nicht immer leicht - die Mästerei wurde mehrfach von der Maul- und Klauenseuche heimgesucht. Zudem stand 1962 bei der großen Sturmflut der gesamte Betrieb unter Wasser, was riesige Schäden zur Folge hatte. Trotz aller Wirren wurde der Betrieb weitergeführt und ausgebaut.

1970

Echte Marken reifen über Jahre

1970 wird die Produktionsstätte am Sandberg auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Die Branche staunt: Bei Dölling werden die ersten Klima-Kaltrauchanlagen in Betrieb genommen. Damit ist das Haus Dölling der erste Wurstwarenhersteller in ganz Schleswig-Holstein, der das schonende Räucherverfahren einsetzt.

 

Claus und Peter Dölling, die Junior-Chefs, setzen auf die modernen Instrumente des Marketings. Sie beginnen, die Elmshorner Premiummarke Dölling und ihre Spezialitäten im überregionalen Markt erfolgreich zu positionieren. Bis heute ein Klassiker: Echte Holsteiner Bauernwurst im Leinendarm.

1972

Wachsende Größe im doppelten Sinn

1972 übernehmen die beiden Enkel des Gründers, Claus und Peter Dölling, die Firmenverantwortung. Das Unternehmen wird jetzt bereits in der 3. Generation von Familienmitgliedern geführt. Mit 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwirtschaftet Dölling einen Umsatz von rund 10 Millionen D-Mark.

 

Nur wenige Jahre vergehen seit der Geschäftsübernahme, da vermeldet das Unternehmen die Verdoppelung des Umsatzes. Die Produktionsfläche wird dafür um 800qm erweitert - die Distribution der Holsteiner Wurstspezialitäten aus Elmshorn weitet sich flächendeckend auf die Bundesrepublik Deutschland aus. Pro Woche verlassen jetzt über 38.000 Rohwürste die Räucherkammern des Hauses.

1974/75

Mit großen Schritten Richtung Zukunft

Es ist 1974. Nur die erfolgreichsten Produkte aus dem Hause Dölling kommen ab sofort auch in die „Tüte“, genauer gesagt in die Vakuumverpackung. Haltbarkeit und Frische der Dölling-Produkte, die neuerdings „das Schiff“ als stolzes Dölling-Markenlogo tragen, sind jetzt ausbaufähig. Der Umsatz wächst in diesem Jahr auf über 30 Millionen D-Mark.

 

Dies macht 1975 eine letzte Erweiterung des alten Firmenstandortes in der Innenstadt von Elmshorn notwendig.

1980

Zukunft heißt Wachstum

1980 kommt die Holsteiner Lotsenwurst auf den Markt. Viele Jahre später wird man feststellen, dass dieses Produkt bei Verbrauchern ein Garant für die außergewöhnlich gute Qualität des Hauses Dölling ist. Von einer nennenswerten Zahl Elmshorner Zeitgenossen ist übrigens bekannt, dass eine Holsteiner Lotsenwurst immer im Gepäck ist, wenn es auf Reisen geht . . .

1982

Wachstum bedeutet Verantwortung

1982 wird der neue Standort am Fuchsberger Damm als EG-zugelassene Fabrik mit über 13.000 qm bebauter Fläche in Elmshorn eingeweiht. Die Rauchkapazität wird auf 105 Tonnen pro Woche aufgestockt. Schon ein Jahr später erwirtschaften 117 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Umsatz von über 50 Millionen D-Mark.

 

Die Zeichen stehen weiter auf Expansion und so übernimmt Dölling die Elmshorner Fleischwarenfabrik „Holstenhof“. Fast 50 qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden am Standort Fuchsberger Damm einen neuen Arbeitsplatz.

1985

Verantwortung bringt Erfolg

1985 erhalten die Zwillingsbrüder den „Goldenen Zuckerhut“ – den „Oscar“ der Lebensmittelbranche. Sie werden für hervorragende Leistung für Entwicklung und Marketing sowie für die brüderliche Eintracht, mit der sie das Unternehmen führen, ausgezeichnet.

1994

Erfolg fordert Größe

1994 wird das Haus Dölling als erste Wurstwarenfabrik Norddeutschlands nach DIN ISO 9001 zertifiziert.

1999

Größe heißt Expansion: Döllinghareico

1999 übernimmt Dölling seinen größten Wettbewerber, den Wurstwarenhersteller hareico mit den Standorten Halstenbek in Schleswig-Holstein und Lübz in Mecklenburg-Vorpommern. Die Halstenbeker Produktion wird nach Elmshorn verlegt. Die Unternehmensgruppe heißt jetzt Döllinghareico, die Schwestergesellschaft in Lübz bekommt den Namen „Mecklenburger Wurstspezialitäten“.

Die Rauchkapazität der Unternehmensgruppe wird so auf 400 t / Woche erhöht.

2000

Mit klaren Signalen in das neue Jahrtausend

Dölling und hareico sind zwei starke Marken in unterschiedlichen Marktsegmenten und weit über den Norden hinaus bekannt. Die Neuausrichtung beider Linien im Jahr 2000 ist nur konsequent. hareico dominiert den SB-Bereich und startet ein umfangreiches Sortiment an vorgeschnittenen Wurstprodukten.

 

Unter der Marke Landhof Lübz präsentieren die Mecklenburger Wurstspezialitäten, Lübz, seit 2000 ein eigenes Sortiment aus der Region für die Region– natürlich schmeckt´s.

2001

Jetzt auch zertifiziert nach QS-Standard

Abermals als erste Wurstfabrik in Norddeutschland wird das Haus Döllinghareico mit seinen Produktionsstätten nach dem stufenübergreifenden QS-Standard zertifizert.

 

Im Jahr 2001 wird die Branche durch Tierepidemien wie BSE und die Maul- und Klauenseuche schwer belastet. Es sind schwere Zeiten, die auch für Döllinghareico eine große Herausforderung darstellen. Das Unternehmen geht jedoch gestärkt aus diesen Krisen hervor.

2002

Das erste Produkt im Becher – deutschlandweit: Das smett mir

„Das smett mir...“ Seit Ende 2002 hören Millionen Menschen in Deutschland diese Feststellung eines kleinen Feinschmeckers. Unter der Marke hareico wird Smett in verschiedenen Geschmacksrichtungen bundesweit sehr erfolgreich eingeführt und mit einem witzigen TV-Spot über viele Wochen beworben. Smett ist die erste Wurst im Frischebecher und erntet allein für die clevere Verpackung den deutschen Innovationspreis. Im Jahre 2006 produziert das Unternehmen ca. 10 Millionen Becher.

2003

Wandel steht für Stetigkeit

2003 geht Peter Dölling von Bord des Unternehmens. Im gleichen Jahr treten die Kinder von Claus Dölling, Carola und Ole, in das Familienunternehmen ein. Carola Dölling-Stanglmeier wächst in die Aufgaben des Marketings und des Vertriebs und bringt mit ihrem Team frischen Wind in die Unternehmenskommunikation. Ole Dölling übernimmt die Verantwortung für die Qualitätssicherung, für die Produktion und die Materialwirtschaft.

 

Die Produktionsstätten in Elmshorn und Lübz werden nach dem INTERNATIONAL FOOD STANDARD - Higher Level - zertifiziert.

2006

Die Neuen

Unter der Marke hareico präsentiert Döllinghareico die neuen ungekühlt haltbaren Bratwürste, eine Innovation auf dem Wurstmarkt. Besonders der kultige „3 Willies“ Currywurst-Snack mit Bratwürsten, Ketchup und Currypulver erfreut sich großer Beliebtheit.

2007

Dölling schreibt 100 Jahre Erfolgsgeschichte

Döllinghareico feiert 100-jähriges Firmenjubiläum und bringt eine Jubiläumsedition der beliebten Holsteiner Lotsenwurst heraus.

2011

Döllinghareico im Land zwischen den Meeren

Ole Dölling übernimmt die Geschäftsführung sowie die Bereiche Marketing und Vertrieb. Unter seiner Führung wird als erstes die Marke hareico an die veränderten Bedürfnisse unserer Kunden angemaßt: Künftig wird die Marke in den Farben rot-weiß-blau (als einen kleinen Gruß an unsere Kunden aus Schleswig-Holstein) präsentiert.

2012

Wiener jetzt auch aus der Dose

Mit Döllinghareicos neuer Markteinführung von wiederverschließbaren,

bruchresistenten PP-Dosen (Stabile Schraubdosen aus Polypropylen) als

Verpackung von Wiener Würstchen und Bockwürstchen, zeigt das Unternehmen mal wieder, nach den Vorgängern „Smett“ und den „3 Willies“-Currywurst Snack, seine Kreativität und Vielfältigkeit in Sachen Produktideen.

2013

Döllinghareico erweitert Produktpalette

 

Convenience macht auch bei Döllinghareico Einhalt – mit der Markteinführung der neuen Salami-Sticks im  Frischbecher wird das erste „Fertig-Produkt" deutschlandweit auf den Markt gebracht.

 

Außerdem kann das Unternehmen seit diesem Jahr einen weiteren Exporterfolg für sich verbuchen:

Das Unternehmen verstärkt den Export nach Asien.

 

2014

Döllinghareico beschreitet neue Wege

 

Herr Andreas Subai übernimmt die Geschäftsleitung bei Döllinghareico - Frau Carola Stangelmeier und Herr Ole Dölling widmen sich nun neuen Herausforderungen.

 

Desweiteren konnte Döllinghareico einen weiteren großen Exportkunden von sich überzeugen und exportiert fortan auch einige Produkte nach Großbritannien.

 

 

2015

Frischer Wind - Neue Produkte

Innovation und Kooperation geben frischen Wind bei Döllinghareico - Zusammen mit "Flensburger" bringt Döllinghareico zusammen, was zusammen gehört. Ein würzig-herbes Bier kombiniert mit feiner Bratwurst und herzhafter Schinkenwurst bildet die diesjährige Innovation.

 

Eine weitere Ergänzung zu unserem bisherigen Konserven-Sortiment sind die hareico Kiez-Knacker unter der Marke Reeperbahn. Diese verführerisch knackigen Bockwürste kommen zu Dritt in einer Konserve und schmecken herzhaft würzig und sind besonders knackig im Biss.